Tierheilpraxis Petra Meyer


Energetische Tierheilung
 


Klassische Homöopathie




Die Homöopathie ist ein Therapieverfahren der alternativen Medizin und kommt als eines der häufigsten Verfahren zum Einsatz, da es außer der TCM und der Osteopathie als ganzheitliche Therapie zur Wirkung kommt. Durch die Gabe von aufbereiteten Mitteln, die aus pflanzlichen, tierischen und mineralischen Substanzen bestehen, soll ein Krankheitsbild positiv beeinflusst werden. Reize werden ausgelöst und somit die gesamte Einheit von Körper, Geist und Seele zur Selbstheilung angeregt.


Begründer der Homöopathie war der deutsche Arzt und Apotheker Samuel Hahnemann (1755-1843), wobei sich bereits vor ihm Aristoteles und Hippokrates damit befassten. Nach seinem Medizinstudium arbeitete er als Arzt, Chemiker und Pharmazeut. Im Jahre 1796 unterzog sich Hahnemann einem Selbstversuch, indem er im gesunden Zustand eine kleine Dosis Chinarinde einnahm. Sein Körper entwickelte ähnliche Symptome wie bei Malaria und Hahnemann kam zu der Schlussfolgerung: Wenn Chinarinde bei einem gesunden Menschen Wechselfieber auslöst, dann kann mit der entsprechenden Dosis das Wechselfieber am Kranken damit geheilt werden. Somit was die Simileregel entstanden:

Similia similibus curentur - Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt




Die Arzneimittelprüfung

Gesunde Testpersonen nehmen über einen längeren Zeitraum die zu prüfende Arznei ein. Alle neu auftretenden Symptome werden genau aufgezeichnet und ausgewertet, wobei hierfür nicht alleine die körperlichen Veränderungen zählen. Seelische Empfindungen und Änderungen der Stimmungslage ergänzen das gesamte Arzneimittelbild des homöopathischen Mittels. In der Tierhomöopathie gilt ebenso die Arzneimittelprüfung am Menschen, obwohl nicht alle Eigenschaften des Menschen auf das Tier übertragbar sind. Sowohl genaues Beobachten als auch Einfühlungsvermögen sind für die Behandlung wichtig.



Die Modalitäten

Zu den Symptomen kommen auch noch die Modalitäten hinzu, die bei der Wahl des richtigen Medikaments eine wichtige Rolle spielen. Als Modalitäten bezeichnet man die Einflüsse und Umstände, die das Krankheitsbild verbessern oder eben verschlechtern wie z. B. das Wetter, Tages- oder Nachtzeiten, Ruhe oder Bewegung, Seitenbezug rechts oder links u. v. m.



Die Potenzierung

In der Homöopathie werden überwiegend niedrige Dosierungen eingesetzt, da der Heileffekt umso stärker ist, je weniger Wirkstoff die Arznei enthält. Auch wenn zuletzt von der Substanz nichts mehr nachzuweisen ist, die Information bleibt. Das Prinzip in der Homöopathie heißt: Weniger ist mehr. Die Verfahren der Herstellung von homöopathischen Mitteln nennt man Potenzierung. Hierbei wird die Ursubstanz schrittweise bearbeitet bzw. verdünnt. Erhältlich sind schließlich Tabletten, Tropfen, Globuli und Ampullen. Für die Herstellung von Tabletten werden nicht lösliche Ursubstanzen mit Milchzucker verrieben und für Globuli, wohl die meist gewählte Form der Arznei, werden Streukügelchen mit dem potenzierten Wirkstoff imprägniert und getrocknet. Ampullen zur Injektion werden mit Kochsalz verdünnt und Dilutionen werden hergestellt aus potenzierten Stoffen in Alkohol.

Die Potenzwahl und die Häufigkeit der Gabe hängen vom jeweiligen Krankheitsbild ab. Im Verlauf der Behandlung ist es möglich, dass ein anderes Mittel neu gewählt werden muss oder sich die Potenz und die Anzahl der Gaben ändern. Auch ist eine Erstverschlechterung bzw. eine Verstärkung der Symptome durchaus möglich.



Das Organon der Heilkunst ist das Grundlagenwerk der Homöopathie. Hahnemann schrieb hier sein gesamtes Wissen nieder mit dem Leitsatz:

Wähle um sanft, schnell, gewiss und dauerhaft zu heilen, in jedem Krankheitsfall eine Arznei, welche ein ähnliches Leiden für sich erregen kann, als sie heilen soll.



Die Verabreichung

Richtig wirksam ist das Medikament nur, wenn es direkt über die Maulschleimhaut aufgenommen wird. In der Regel gibt man dem Tier 3-5 Globuli ins Maul, am besten in die Lefzen. Gibt es damit Probleme, besteht immer noch die Möglichkeit, die Kügelchen in Wasser aufzulösen und in einer Spritze aufgezogen dem Tier seitlich ins Maul zu geben.



Nach dem Hering´schen Gesetz verläuft der Heilungsprozess von innen nach außen, von oben nach unten und in der entgegengesetzten Reihenfolge des Entstehens.

 
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