Tierheilpraxis Petra Meyer


Energetische Tierheilung
 


TCVM

Traditionelle Chinesische Veterinär Medizin

 



Die traditionelle chinesische Medizin ist ein ganzheitliches und sehr effektives Heilsystem, deren Ursprung in China beheimatet ist und ca. 3000 Jahre zurückführt. Aus Sicht der TCM werden nicht Krankheiten behandelt, sondern das energetische Ungleichgewicht wieder in Balance gebracht, welches die Krankheit ausgelöst hat. Durch die Methoden zur Erkennung von Disharmonien im Körper, wie z. B. die Zungen- und Pulsdiagnose und durch ihre Methoden zur Vorbeugung von Krankheiten, findet die traditionelle chinesische Medizin auch außerhalb des asiatische Bereiches zunehmende Verbreitung. Krankheiten sind nach chinesischer Medizintheorie als energetisches Ungleichgewicht anzusehen, welches durch emotionale und klimatische Einflüsse, sowie durch große physiologische Beanspruchung entstehen kann.


Die TCM besteht aus verschiedenen Therapieformen: Akupunktur und Moxatherapie, Kräuterheilkunde, chinesische Diäthetik, sowie Qigong, Tai-Chi und Tuina. Da diese Meditations-, Bewegungs- und Atemübungen in der TCVM (traditionelle chinesische Veterinär Medizin) nicht gut umsetzbar sind, beschränkt sie sich auf die Akupunktur mittels Nadeln oder Laser bzw. auch Akupressur der ausgewählten Akupunkturpunkte, der Kräuterheilkunde, der richtigen Futterzusammenstellung nach chinesischer Lehre und der Meridianbehandlung. Auch die chinesische Tiermedizin verzeichnet große Erfolge und erfreut sich immer größerer Beliebtheit.



Akupunktur

Ein Teilbereich der chinesischen Medizin ist die Akupunktur, worunter man das Nadeln bestimmter Energiepunkte versteht. Bei Tieren, insbesonere Katzen, kommt für dieses Verfahren auch oft der Laser zum Einsatz. Die Akupunktur basiert auf der Theorie von Yin und Yang und der fünf Elemente, die auch als Wandlungsphasen bezeichnet werden. Durch die Energieleitbahnen, genannt Meridiane, die den Körper wie ein Netz durchkreuzen, fließt die Lebensenergie, das Qi. Kann das Qi durch Blockaden sich nicht mehr frei entfalten, entsteht ein Ungleichgewicht, das widerum zu Krankheiten führt. Um diese Stauungen aufzulösen und das Qi wieder in Fluss zu bringen, wird durch eine ausführliche Anamnese ein gezieltes Programm erstellt, das oftmals auch mit der Moxabehandlung kombiniert wird.




Moxibustion

Unter der Moxabehandlung oder Moxibustion genannt, versteht man das Erwärmen von Akupunkturpunkten oder ganzen Körperarealen durch glühendes Moxakraut. Dieses besteht aus getrocknetem Beifuß, dessen Hitze tief in den Körper einzieht und somit den Kreislauf von Blut und Energie wieder in Schwung bringt. Moxatherapie ist in verschiedenen Formen anzuwenden z. B. durch das Auflegen eines Moxakasten mit losem Moxakraut gefüllt; diese Methode nutzt man gerne bei Großtieren. Das Draufhalten einer Moxazigarre, mit der man auch den ganzen Meridian abfahren und erwärmen kann, ist eine einfache Methode. Auf gezielte Energiepunkte, die beispielsweise bei einer Nierenenergieschwäche tief erwärmt werden müssen, setzt man ein Stück Moxa auf die Nadel auf. Bei innerer Kälte ist das Moxen sehr angenehm und aufbauend.

Auf keinen Fall anzuwenden ist diese Behandlung bei innerer Hitze z. B. Fieber, Entzündungen, offenen Wunden oder im Gesicht. Auch nicht bei läufigen Hündinnen und Welpen!




Kräuterheilkunde

In der chinesischen Medizin spielt die richtige Ernährung eine wichtige Rolle, da sich die Qi-Kräfte und die körperliche Substanz stärken. Je nach Typ und seiner Diagnose, die sich anhand der Yin-Yang-Theorie und den Wandlungsphasen erstellen lässt, wird ein ganz individueller Ernährungs- bzw. Futterplan erstellt. Die Nahrungsmittel werden nach ihrer thermischen Energie, nach Geschmacksrichtung und der Zuordnung nach den fünf Elementen eingeteilt und auf den Patienten passend abgestimmt. Bei den chinesischen Heilkräutern verwendet man überwiegend Wurzeln, Rinden, Blüten und Blätter. Anders als in der westlichen Kräutermedizin werden im Rahmen der TCM die Rezepturen aus mehreren Heilkräutern zusammengestellt. Ihre Heilwirkung ist sehr stark, da diese verschiedenen Kräuter sich gegenseitig unterstützen und verstärken. Erhältlich sind sie als Dekot, als Granulat oder Tropfen und in Form von Tabletten. Tieren verabreicht man es meist als Granulat über das Futter oder als Tropfen.



Gegen jedes Leid ist ein Kraut gewachsen.


Auch unsere westlichen Pflanzen und Kräuter kommen bei vielen TCM-Therapeuten mittlerweile zum Einsatz, da sie ebenfalls eine starke Heilkraft zeigen und durch die Vertrautheit teilweise bessere Akzeptanz antreffen. Alle Pflanzen und Kräuter müssen den Anforderungen des Arzneimittelgesetzes entsprechen, d. h. Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit müssen überprüft werden. Pflanzliche Mittel verfügen nicht nur über ein großes Wirkungsspektrum; sie sind bei richtiger Gabe auch nebenwirkungsfrei.


 
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